| Seit Mitte der 80er Jahre sehen sich die Unternehmen durch
die fortschreitende Globalisierung der Märkte, den zunehmenden
Wettbewerbsdruck, die Verkürzung der Produktlebenszyklen neuen
Herausforderungen gegenübergestellt. Um in diesem dynamischen
Umfeld zu überleben, ist es für die Unternehmen erforderlich,
schneller auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren, die Qualität
ihrer Produkte zu erhöhen und die Kosten in Verwaltung und
Produktion zu senken. Viele Unternehmen reagieren auf diese Anforderungen durch eine Abflachung der Hierarchien und eine Dezentralisierung ihrer Organisation um die Anpassungsfähigkeit an neue Marktsituationen und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Durch die Abflachung der Hierarchien und die daraus resultierende Verschlankung der Unternehmensorganisation (Lean Management) werden Entscheidungsprozesse zunehmend auf den unteren Hierarchieebenen durchgeführt. Hierdurch soll z.B. im Rahmen der Kundenbetreuung durch den Servicebereich eine schnelle, effiziente und zielgerichtete Reaktion auf die ständig wechselnden Anforderungen der Märkte erreicht werden. Aufgabe des Gesamtkonzepts eines Warehouses ist es, die Daten aus den vielfältigen heterogenen operativen Systemen und externen Quellen systematisch zusammenzuführen und permanent zu speichern. Aus diesem Grund werden periodisch oder ad-hoc Verbindungen aufgebaut, um die relevanten Daten zu extrahieren. Durch vielfältige Aufbereitungsmeachanismen werden diese im Warehouse strukturiert und als konsistenter Datenbestand abgelegt. Für eine eingehende Informationsanalyse werden Abfrage- und Analysewerkzeuge eingesetzt, die eine wirkungsvolle Entscheidungs- unterstützung gewährleisten sollen. |
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